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Der Quiksilver Pro France ist Teil der World Championship Tour (WCT), die, wie der Name Tour schon verrät, mehrere Stopps hat. Diese sind rund um das Jahr und rund um den Erdball verteilt, so dass die Surfer jeweils dort sind, wo die Wellen, nach Jahreszeit, gerade am Besten sein sollten.
Die 44 besten Surfer der Welt nehmen an dieser Tour teil, mit gutem Abschneiden oder dem Gewinnen eines Events sammeln sie Punkte (von dicken Preisgeldern mal abgesehen). Weltmeister wird logischerweise am Ende des Jahres derjenige, der die meisten Punkte gesammelt hat.
Der Quiksilver Pro France ist der Achte von insgesamt 11 Tourstopps, so dass sich oft hier schon entscheidet wer einen uneinholbaren Vorsprung hat und der neue Weltmeister wird.
Auch deshalb ist das Event sehr spannend, außerdem sind die Franzosen (zumindest in dieser Ecke des Landes) große Surffans, in Dimensionen, die man sich als Deutscher vielleicht gar nicht so vorstellen kann.
Überall in den Orten hängen riesengroße Plakate der Sponsoren und anderer Surffirmen, die hier ihren Hauptsitz haben und Hunderte Menschen kommen jeden Tag an den Strand, um den Contest zu verfolgen und ihre Stars live zu sehen.
Und warum findet der Contest gerade hier statt und nicht in einem anderen Ort in Frankreich?
In Hossegor fällt der Strand steiler ab als an den Stränden weiter im Norden, deswegen brechen die Wellen näher am Strand und sind wesentlich kräftiger.
Vor diesem Küstenstück endet ein Tiefseegraben und so kommt das Wasser aus großer Tiefe herauf und wird erst kurz vor dem Strand „abgebremst".
Das macht die Wellen meistens sehr steil und Tubes entstehen. Außerdem sind die Wellen, auch wenn sie sehr groß sind, noch surfbar, während man an anderen Stränden teils nur noch aufgewühltes Wasser bis zum Horizont sieht.
Aber keine Angst, auch für euch gibt es in Hossegor/Seignosse eine passende Welle und ihr müsst keine „Monster" bezwingen, denn es gibt mehr als nur einen Spot hier...
Die wichtigsten Spots von Norden aus beginnend:
- „Le Penon": Strand etwas nördlich von der Maranga Surfvilla. Meistens schöne, saubere Wellen, die aber eher „gemütlich" laufen.
- „Les Estagnots": Die Wellen können wie im Bilderbuch an den Strand laufen, muss man mehr sagen als beste Welle überhaupt? Hier kann auch jeder Anfänger eine wirklich lange Welle erwischen! Dieser Spot ist direkt an der Maranga Surfvilla.
- „Culs Nuls": der FKK-Strand von Hossegor, hier sind die Wellen schon recht steil.
- „La Gravière": Übersetzt "die Heftige" und wie der Name schon verrät nur etwas für erfahrene Surfer, denn die Welle bricht sehr steil in sehr flachem Wasser.
- „Capbreton": Südlich von Hossegor, wenn es sonst sehr groß ist, gibt es hier eine Welle die von der Hafenmole geschützt ist.
- „La Piste": Eine Welle ähnlich wie „La Gravière", schnelle Tubes, also nichts für Anfänger, aber nett zum Zusehen.






