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Während bei anderen Spotarten, wie Fußball, die Zählweise die den Gewinner bestimmt mehr als klar ist (Tooooor!), hat das Surfen ein komplizierteres System, um den, oder die Beste zu bestimmen.
Die sich ständig verändernden Bedingungen, vor denen Kriterien wie Stil, Schnelligkeit und Können bewertet werden müssen, bieten viel Spielraum.
Bei einem Surfcontest gibt es einen Turm, auf dem die Juroren, die „Judges“ sitzen. Sie beobachten die Surfer vom Strand aus und vergeben Punkte für jede Welle, die diese Surfen. Es treten natürlich nicht alle Surfer gleichzeitig gegeneinander an, sondern meistens vier in einem Lauf, dem „Heat“. Diese Surfer haben alle ein unterschiedlich farbiges Lycra an, damit sie vom Strand aus besser auseinander zu halten sind. In einer bestimmten Zeit, die meistens zwischen 15 Minuten und einer halben Stunde liegt, gilt es die besten Wellen zu surfen. Bei vielen Contests ist zudem eine Höchstzahl von gewerteten Wellen vorgegeben. Wer also zum Beispiel seine 15 erlaubten Wellen schon vor dem Ende des Heats gesurft hat, kann das Wasser bereits verlassen, bevor das Schlusssignal ertönt.
Bewertet werden von den Judges vor allem die schnellsten und radikalsten Manöver, in den kritischsten, also schnellsten, Sektionen der Welle. Von den möglichen Werten, die bei 0,5 Punkten anfangen (aufstehen und gleich wieder abtauchen) und mit 10,0 Punkten enden (die perfekte Welle), gibt jeder Judge seine Meinung ab, aus der der Headjudge einen Mittelwert erhebt, der dann in die Wertung eingeht.






